Sie fühlen sich eigentlich gesund – aber wann wurden Ihr Blutdruck, Ihr Herz und Ihr Körper zuletzt gründlich angeschaut? Viele der häufigsten Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Probleme entwickeln sich über Jahre völlig unbemerkt. Genau hier setzt der Gesundheits-Check-up an: eine strukturierte Bestandsaufnahme, die Risiken früh sichtbar macht – lange bevor Beschwerden entstehen.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Check-up ist eine strukturierte Vorsorgeuntersuchung für Menschen ohne akute Beschwerden.
- Kernbausteine bei uns: ausführliches Gespräch, gründliche körperliche Untersuchung von Kopf bis Fuß, Blutdruckmessung und Ruhe-EKG.
- Ziel ist die Früherkennung stiller Risikofaktoren – allen voran Bluthochdruck, der jahrelang keine Beschwerden macht.
- Blutabnahmen bieten wir aktuell nicht an – vorhandene Laborbefunde bringen Sie einfach mit, wir ordnen sie verständlich für Sie ein.
- Als Privatleistung transparent nach GOÄ abgerechnet, mit klarer Kostenstruktur.
Was ist ein Gesundheits-Check-up?
Ein Gesundheits-Check-up ist eine geplante Vorsorgeuntersuchung für Menschen, die sich gesund fühlen. Es geht nicht darum, einer konkreten Beschwerde nachzugehen, sondern den Ist-Zustand systematisch zu erfassen: Wie steht es um Herz und Kreislauf? Wie schlägt Ihr Herz, wie klingt Ihre Lunge, wie ist Ihr Blutdruck? Und gibt es Risikofaktoren, die sich jetzt noch mit einfachen Mitteln beeinflussen lassen?
Der Nutzen liegt in der Früherkennung: Gerade Bluthochdruck verursacht über Jahre keinerlei Beschwerden – richtet in dieser Zeit aber bereits Schäden an Gefäßen, Herz und Nieren an. Wer seine Werte und Risiken kennt, kann gegensteuern, solange es noch leicht ist. Genau deshalb lohnt sich der regelmäßige Blick, auch und gerade wenn Sie sich fit fühlen.
Was wird beim Check-up untersucht?
Ein guter Check-up ist vor allem eines: gründlich und persönlich. In unserem 360°-Check in Stuttgart-Mitte kombinieren wir mehrere Bausteine zu einem Gesamtbild – mit ausreichend Zeit für jeden einzelnen Schritt:
- Ausführliche Anamnese: Vorerkrankungen, Medikamente, familiäre Risiken, Lebensstil, Schlaf, Stress – das Gespräch ist die Grundlage jeder guten Vorsorge und bekommt bei uns bewusst viel Raum.
- Körperliche Untersuchung von Kopf bis Fuß: Abhören von Herz und Lunge, Abtasten des Bauchraums, Beurteilung der Schilddrüse, von Haut und Lymphknoten sowie Puls- und Gefäßstatus.
- Blutdruckmessung: standardisiert in Ruhe, bei Bedarf an beiden Armen – der wichtigste Einzelwert für Ihr Herz-Kreislauf-Risiko.
- Ruhe-EKG: die Aufzeichnung Ihrer Herzströme gibt Hinweise auf Rhythmusstörungen und andere Auffälligkeiten – schmerzfrei und in wenigen Minuten erledigt.
- Einordnung Ihrer Laborbefunde: bringen Sie vorhandene Blutwerte einfach mit – wir übersetzen die Zahlenkolonnen in eine verständliche Gesamteinschätzung.
- Ergebnisbesprechung mit klarem Fahrplan: Sie erfahren direkt, was unauffällig ist, was wir beobachten sollten und welche Schritte als Nächstes sinnvoll sind.
Ehrlich gesagt: Blutabnahmen führen wir in unserer Praxis aktuell nicht durch. Statt Ihnen ein Laborpaket zu verkaufen, sagen wir Ihnen lieber ehrlich, welche Blutwerte in Ihrer Situation sinnvoll wären und wo Sie diese bestimmen lassen können – und ordnen die Ergebnisse anschließend gern gemeinsam mit Ihnen ein.
Für wen ist der Check-up sinnvoll – und wie oft?
Grundsätzlich profitiert jeder Erwachsene von einer regelmäßigen Standortbestimmung. Besonders sinnvoll ist der Check-up, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft:
- Ab dem mittleren Erwachsenenalter: mit den Jahren steigt das Risiko für Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich an.
- Familiäre Vorbelastung: Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes oder Bluthochdruck bei nahen Verwandten.
- Risikofaktoren im Alltag: Rauchen, Übergewicht, wenig Bewegung, dauerhafter Stress oder unregelmäßiger Schlaf.
- Lange nicht untersucht: wenn die letzte gründliche Untersuchung Jahre zurückliegt – oder Sie es schlicht nicht mehr wissen.
- Vor einem Neustart: etwa vor Beginn eines intensiven Trainingsprogramms oder einer größeren Lebensumstellung.
Als Faustregel gilt: ohne besondere Risikofaktoren etwa alle ein bis drei Jahre, bei bestehenden Risiken oder auffälligen Vorbefunden häufiger. Den für Sie passenden Rhythmus legen wir gemeinsam fest.
